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Rittigkeit verbessern

Das Zusammenspiel von Reiter und Pferd optimieren.

Eine gute Rittigkeit ist Voraussetzung für ein freudiges und vertrauensvolles Miteinander von Pferd und Reiter. Ein rittiges Pferd nimmt die Hilfen des Reiters willig an und setzt sie gerne um. Es ist durchlässig im Genick, hat ein weiches Maul und erfreut durch Losgelassenheit und ein völlig unkompliziertes Handling. Das Pferd möchte sich bewegen und hat Spaß an der Arbeit, der Reiter kann es in jeder Situation leicht und locker kontrollieren und beide genießen das Reiten.

Damit Sie und Ihr Pferd diesem Ziel stetig näherkommen, berate ich Sie gerne in allen Fragen der Rittigkeit. Manchmal genügt schon eine kleine Änderung, um einen großen Schritt in die von Ihnen gewünschte Richtung zu machen.

 

Ich helfe Ihnen und Ihrem Pferd bei:

  • Taktunreinheiten, Taktfehlern, häufigem Stolpern, Lahmheiten
  • auffälliger Kopf- und Schweifhaltung bis zum Headshaking
  • mangelnder oder fehlender Durchlässigkeit
  • Zähneknirschen oder Problemen mit dem Gebiss
  • Problemen mit der Anlehnung oder der Maultätigkeit generell
  • Konzentrationsproblemen, Unaufmerksamkeit während des Reitens
  • Abwehrreaktionen beim Satteln oder Auf- oder Absitzen
  • und vielem mehr

 

Physiotherapeutische Verbesserung der Rittigkeit.

Die Pferdephysiotherapie setzt bei der Verbesserung der Rittigkeit zuerst beim Pferd selbst an. Hat es den geforderten Bewegungsumfang und – ganz wichtig – will es sich auch bewegen? Wenn ihm beispielsweise eine bestimmte Bewegung weh tut, wird es diese unter allen Umständen vermeiden. Was für den Reiter dann nach „Arbeitsverweigerung“ oder „lustlosem Pferd“ aussieht, ist in Wirklichkeit einfach eine Schonhaltung, um Schmerzen zu vermeiden.

Durch das Lösen von Verspannungen der Muskulatur, das Mobilisieren von Gelenken und Wirbeln, den Einsatz von osteopathischen Techniken, Akupunktur oder auch weiteren Methoden gebe ich Ihrem Pferd seinen natürlichen Bewegungsumfang zurück. Auch der Bewegungswille ist wieder da, weil das Pferd jetzt schmerzfrei gehen kann. Beim Reiten merken Sie in der Regel sofort einen Unterschied, aber natürlich braucht es eine gewisse Zeit, um beispielsweise länger ignorierte Rittigkeitsprobleme in den Griff zu bekommen.

 

Kontrolle von Hufen, Sattel und Ausrüstung

Ein wichtiger Bestandteil einer Rittigkeitsberatung ist für mich die Kontrolle von Hufen, Sattel, Gebiss und Ausrüstung. Das fällt zwar nicht direkt in den Bereich der physiotherapeutischen Behandlung, beeinflusst aber den Willen und den Bewegungsumfang des Pferdes erheblich. Das Pferd steht den ganzen Tag auf seinen Hufen und damit sind viele Probleme in Gelenken weiter oben auf Probleme an den Hufen zurückzuführen. Auch die richtige Ausrüstung ist sehr wichtig: Ein Sattel, der an der falschen Stelle drückt, führt ebenso zu einer schlechten Rittigkeit wie ein unbequemes Zaumzeug, ein loses Hufeisen oder ein „Stein im Schuh“.